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	<title>Schattenkombinat &#187; Camouflage</title>
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		<title>Amphi Festival 2009 lässt die Halle bröckeln!</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 20:49:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und das keineswegs wegen einer übervollen Halle, nein Feindflug haben am Samstag Abend es so richtig krachen lassen und gemeinsam mit den Besuchern die Rheinparkhalle gerockt. Leider musste aus Sicherheitsgründen das Konzert abgebrochen werden, weil dem Drummer der Putz während der Show auf den Kopf viel. Da die meisten Zuschauer das kleine &#8220;Unglück&#8221; &#8211; es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.schattenkombinat.de/2009/07/24/amphi-festival-2009/"><img class="alignleft size-medium wp-image-571" title="Coppelius" src="http://www.schattenkombinat.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_7012_Coppelius-223x300.jpg" border="0" alt="Coppelius" width="223" height="300" /></a>Und das keineswegs wegen einer übervollen Halle, nein <strong>Feindflug</strong> haben am Samstag Abend es so richtig krachen lassen und gemeinsam mit den Besuchern die Rheinparkhalle gerockt. Leider musste aus Sicherheitsgründen das Konzert abgebrochen werden, weil dem Drummer der Putz während der Show auf den Kopf viel. Da die meisten Zuschauer das kleine &#8220;Unglück&#8221; &#8211; es wurde niemand verletzt &#8211; nicht mitbekamen, gab es heftige Buh-Rufe und Pfiffe. Bedauerlicherweise musste auch das Konzert von <strong>Laibach</strong> in der Rheinparkhalle ge-cancelt werden, was die Fans erboste. Doch der Veranstalter setzte alles daran, dass die Band an diesen Abend ihren Auftritt absolvieren konnten. Mit aller Schaffenskraft wurde die Technik auf die Bühne des Theaters umgebaut. Gegen 23:45 Uhr begann das Konzert. <strong>Laibach</strong> symbolisieren nicht nur durch ihren Namen ihre Verbundenheit zur Heimat, in der seit langen Auftrittsverbot besteht, es ist auch der deutsche Name der Hauptstadt &#8220;Ljubljana&#8221; Auch ihre Texte sprechen über die Guten und Schlechten Seiten ihrer Heimat. Da Laibach live eine Seltenheit ist, zog es eine Menge Fans an, die nur auf ihren Auftritt warteten. Unter den Festival-Besuchern trafen wir z.B. den Tattoo-Künstler <strong>Zsolt Machat</strong> &#8211; gebürtiger Ungar, der uns auf die Frage: was ihn auf das Amphi verschlagen hatte verriet, das unter anderem Laibach einer seiner Favoriten sei.<br />
Die Zahl der Fans an guter Musik und extravaganter Mode war dieses Jahr bei 13.000 stehen geblieben. Darunter befanden sich wieder viele Familien, die das Festival dank Gothic-Family.net ohne grossen Stress erleben durften. Dazu beigetragen haben auch die Sanitären Anlagen, die Wickeltische beinhalteten, regelmässig gereinigt wurden und einfach angenehm zu ertragen waren, wogegen keine Dixi-Klo-Kolonne ankommt! Moderator und Sänger <strong>Honey</strong> hinterlegte eine Unterschriftenliste für den Tierschutzbund am Gothic-Family.net Stand, die übervoll an ihn zurück ging und was zu gewinnen gab es obendrein.         Das Wetter spielte bis auf ein paar kurze Momente im grossen und Ganzen mit. Wolken und Sonne teilten sich den Himmel und die Temperaturen blieben angenehm.<br />
<span id="more-564"></span>Das Programm:<br />
Am Samstag erwartete die Festivalbesucher an der Hauptbühne eine ganz besondere Truppe von Musiker: <strong>Coppelius</strong>. Anziehend und zugleich interessant war hier nicht nur der musikalische Aspekt, sondern auch ihre unterhaltsame Show. Fein aufeinander abgestimmt spielen sie nicht nur klassische Instrumente, kleiden sich in Gehröcken, sie spielen auch verdammt gut. Ein gelungener Start zum diesjährigen Amphi! Der nächste Highlight nach <strong>Mantus</strong> war Sven Friedrich mit seinem Solo Project <strong>Solar Fake</strong>. Unter diesen Namen veröffentlichte er eine Platte mit Tracks, wo der Schwerpunkt ungewöhnlicher weise auf Elektronischen Sound, Synthpop und Industrial liegt. Ein Souveräner Auftritt &#8211; wie immer, der sehr gut ankam, da steckt eben doch mehr drin als nur Fake. In der Rheinparkhalle konnten sich die Freunde des Elektros ihr Zelt aufschlagen. Erst spielten die Synthpop-Newcomer <strong>Auto-Auto</strong>, deren Sound kaum frischen Wind in diese Musikrichtung bringt, welche nach einer halben Stunde von <strong>Jäger 90 </strong>abgelöst wurden. Guter, alter EBM mit einer netten Show zu Beginn, die dann leider abflaute, jedoch das Tanzbein nicht still stehen liess. Mit <strong>Xotox</strong> und <strong>Scandy</strong> stieg der Härtepegel in der Halle an, welcher mit <strong>Absolute Body Control</strong> sowie <strong>Marsheaux</strong> langsam wieder sank. Wer gern ruhelose, total quirlige junge Musiker erleben wollte, war an der Hauptbühne zu <strong>The Birthday Massacre</strong> genau richtig. Fast eine Stunde wurde wild auf den Brettern gerockt. Nach kurzer Pause griffen <strong>Eisbrecher</strong> ordentlich in die Seiten. Alexx und seine Crew traten schon im vergangenen Jahr auf dem Amphi auf, aber das schwor keine Flaute an der Hauptbühne herauf. Im Gegenteil, der Platz um die Bühne war voll und man musste sich mit den übrigen weit hinten gelegenen Plätzen zufrieden geben. Den Abschluss gestalteten <strong>Leæther Strip</strong>, <strong>Covenant</strong> und <strong>Fields Of Nephilim</strong>. Auch <strong>Covenant</strong> waren schon beim letzten Amphi zugegen, doch dieses Mal mit Daniel Myer als neues Bandmitglied. In der Rheinparkhalle boten <strong>Agonoize</strong> etwas besonderes dem Ohr und Auge. <strong>Agonoize</strong> sind bekannt für ihre skurrile Show und Spielerei mit Blut oder Messern-sehenswert! Dann war der Feind(im an)Flug, und es wurde richtig laut, was dann auch der Anfang vom Ende war, wie zu Beginn des Beitrag schon berichtet wurde. <strong>Feindflug</strong> mussten die Bühne verlassen und <strong>Laibach</strong> konnten gar nicht mehr in der Rheinparkhalle auftreten. Beide Acts unterlagen der FSK 18, alle ohne Ausweis oder unter 18 Jahren wurden nicht eingelassen.<br />
<a href="http://www.schattenkombinat.de/2009/07/24/amphi-festival-2009/"><img class="alignright size-medium wp-image-572" title="The_Birthday_Massacre" src="http://www.schattenkombinat.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_7226_The_Birthday_Massacre-200x300.jpg" border="0" alt="The_Birthday_Massacre" width="200" height="300" /></a>Nach einer kurzen Nacht trafen sich Künstler, Fans, Standbetreiber und der Rest wieder am Tanzbrunnen Köln. Lobenswert zu erwähnen ist, dass der Einlass enorm gut organisiert war, kein langes stehen und warten am Eingang. Schlag 12 Uhr rockten <strong>Mono Inc.</strong> die Bühne, welche durch das Project <strong>Panzer AG</strong> abgelöst wurden. Ein weiteres Gesicht des Andy LaPlegua, der mit weiteren Projekten wie <strong>Scandy</strong>, <strong>Icon Of Coil</strong> und <strong>Combichrist</strong> bekannt und begehrt ist. Der Sound von <strong>Panzer AG</strong> liess im Voraus Zweifel aufkommen, ob man es auf der Bühne verwirklichen kann und ansprechend umsetzen wird. Aber schon nach dem ersten Song waren alle Zweifel verschwunden. Ein Klasse Auftritt, die Masse war begeistert. Ehr ruhig aber keineswegs belanglos waren <strong>Rosa+CRVX</strong>, die den Anfang im Theater machten. Wegen des Vorfalls am Samstag Abend im der Rheinparkhalle spielten am Sonntag alle Bands auf der Theaterbühne. Danach wurde es wunderbar gruselig. <strong>The Other</strong> jagten den Zuschauern mit ihren Horror-Rock eine gute Portion kalten Schauer über den Rücken. Des weiteren spielten hier <strong>Jesus On Extasy</strong>, <strong>Omnia</strong>, <strong>Qntal</strong> und <strong>Henke</strong> im Theater. Draussen auf der Hauptbühne konnte man nach <strong>Delain</strong> den melancholischen Klängen von <strong>Diorama</strong> lauschen. Nach der Umbau-Pause wurde es mittelalterlich. <strong>Saltatio Mortis</strong><strong>s</strong> luden zum Tanzen ein. Mit Wortwitz und guter Laune beherrschten sie ihre Fans. Nachdem die Spielmänner ihren Weg zum nächsten Markt angetreten hatten wartete wieder ein elektronischer Act. <strong>Hocico</strong> präsentierten einige ihrer Hits und wurden durch Tänzer im mexikanischen Kult-Outfit tatkräftig unterstützt. Das Schlusslicht machten <strong>Unheilig</strong> und <strong>Front 242</strong>. Ein starker Abschluss mit jeder Menge Power. Im Theater warteten nach <strong>Henke</strong> ungeduldig die Fans auf <strong>KMFDM</strong>. Obwohl man mehr Aktion auf der Bühne erwartet hatte, war das Konzert schweisstreibend und super. Sie spielten einige Songs vom aktuellen Album Blitz, die gut ankamen, doch bei den Klassikern flippte die Masse förmlich aus. Nach <strong>KMFDM</strong> folgte <strong>The Gathering</strong> mit neuer Sängerin und das Licht im Theater durfte dieses Jahr <strong>Camouflage</strong> aus machen.<br />
Amphi Festival 2009 &#8211; wieder ein gelungenes Fest, dass zwar einen Rückschlag zu verzeichnen hatte, aber ja schnell gelöst wurde. Und was wäre schon ein aalglattes Festival ohne Ecken und Kanten?! Wir freuen uns schon auf das kommende Amphi, wer weiss was uns nächstes Jahr erwartet.</p>
<div class="ngg-related-gallery"><a href="http://www.schattenkombinat.de/wp-content/gallery/amphi2009/IMG_7607.jpg" title="KMFDM" class="shutterset_verwandte-bilder-von-amphi-festival-2009-lasst-die-halle-brockeln" ><img title="IMG_7607" alt="IMG_7607" src="http://www.schattenkombinat.de/wp-content/gallery/amphi2009/thumbs/thumbs_IMG_7607.jpg" /></a>
<a href="http://www.schattenkombinat.de/wp-content/gallery/28-dark-dance-treffen-in-lahr/IMG_5187_MONO_INC.jpg" title="Mono Inc." class="shutterset_verwandte-bilder-von-amphi-festival-2009-lasst-die-halle-brockeln" ><img title="IMG_5187_MONO_INC" alt="IMG_5187_MONO_INC" src="http://www.schattenkombinat.de/wp-content/gallery/28-dark-dance-treffen-in-lahr/thumbs/thumbs_IMG_5187_MONO_INC.jpg" /></a>
<a href="http://www.schattenkombinat.de/wp-content/gallery/amphi2010/IMG_1560_Combichrist.jpg" title="Combichrist" class="shutterset_verwandte-bilder-von-amphi-festival-2009-lasst-die-halle-brockeln" ><img title="IMG_1560_Combichrist" alt="IMG_1560_Combichrist" src="http://www.schattenkombinat.de/wp-content/gallery/amphi2010/thumbs/thumbs_IMG_1560_Combichrist.jpg" /></a>
<a href="http://www.schattenkombinat.de/wp-content/gallery/34-dark-dance-treffen-in-lahr/IMG_09815_The_Other.jpg" title="The Other" class="shutterset_verwandte-bilder-von-amphi-festival-2009-lasst-die-halle-brockeln" ><img title="IMG_09815_The_Other" alt="IMG_09815_The_Other" src="http://www.schattenkombinat.de/wp-content/gallery/34-dark-dance-treffen-in-lahr/thumbs/thumbs_IMG_09815_The_Other.jpg" /></a>
<a href="http://www.schattenkombinat.de/wp-content/gallery/17-dark-dance-treffen/IMG_7695.jpg" title="Diorama" class="shutterset_verwandte-bilder-von-amphi-festival-2009-lasst-die-halle-brockeln" ><img title="IMG_7695" alt="IMG_7695" src="http://www.schattenkombinat.de/wp-content/gallery/17-dark-dance-treffen/thumbs/thumbs_IMG_7695.jpg" /></a>
<a href="http://www.schattenkombinat.de/wp-content/gallery/amphi-festival-2007/IMG_9971_Front_242.jpg" title="Front 242" class="shutterset_verwandte-bilder-von-amphi-festival-2009-lasst-die-halle-brockeln" ><img title="IMG_9971_Front_242" alt="IMG_9971_Front_242" src="http://www.schattenkombinat.de/wp-content/gallery/amphi-festival-2007/thumbs/thumbs_IMG_9971_Front_242.jpg" /></a>
<a href="http://www.schattenkombinat.de/wp-content/gallery/28-dark-dance-treffen-in-lahr/IMG_5087_MONO_INC.jpg" title="Mono Inc." class="shutterset_verwandte-bilder-von-amphi-festival-2009-lasst-die-halle-brockeln" ><img title="IMG_5087_MONO_INC" alt="IMG_5087_MONO_INC" src="http://www.schattenkombinat.de/wp-content/gallery/28-dark-dance-treffen-in-lahr/thumbs/thumbs_IMG_5087_MONO_INC.jpg" /></a>
<a href="http://www.schattenkombinat.de/wp-content/gallery/amphi2009/IMG_7495_The_Other.jpg" title="The Other" class="shutterset_verwandte-bilder-von-amphi-festival-2009-lasst-die-halle-brockeln" ><img title="IMG_7495_The_Other" alt="IMG_7495_The_Other" src="http://www.schattenkombinat.de/wp-content/gallery/amphi2009/thumbs/thumbs_IMG_7495_The_Other.jpg" /></a>
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<a href="http://www.schattenkombinat.de/wp-content/gallery/18-dark-dance-treffen/8206_The_Birthday_Massacre.jpg" title="The Birthday Massacre" class="shutterset_verwandte-bilder-von-amphi-festival-2009-lasst-die-halle-brockeln" ><img title="8206_The_Birthday_Massacre" alt="8206_The_Birthday_Massacre" src="http://www.schattenkombinat.de/wp-content/gallery/18-dark-dance-treffen/thumbs/thumbs_8206_The_Birthday_Massacre.jpg" /></a>
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		<title>Camouflage</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Sep 2006 20:01:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Camouflage]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Schlussakkord verklingt, für heute ist die Show beendet, langsam verlöschen die Scheinwerfer. Grell flackert das weiße Saallicht auf, hartnäckige Fans klatschen weiter und fordern mehr. Völlig erledigt streben Camouflage nach einem zweistündigen Auftritt von der Bühne in den Backstage-Bereich. Frontmann Marcus Meyn schwitzt mit Gasttrommler Jochen Schmalbach um die Wette. Auch die beiden Keyboarder/Sänger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><font size="2" face="Arial, Helvetica, sans-serif"> Der Schlussakkord    verklingt, für heute ist die Show beendet, langsam verlöschen die    Scheinwerfer. Grell flackert das weiße Saallicht auf, hartnäckige    Fans klatschen weiter und fordern mehr. Völlig erledigt streben Camouflage    nach einem zweistündigen Auftritt von der Bühne in den Backstage-Bereich.    Frontmann Marcus Meyn schwitzt mit Gasttrommler Jochen Schmalbach um die Wette.    Auch die beiden Keyboarder/Sänger Heiko Maile und Oliver Kreyssig greifen    hastig zu gekühlten Getränken und bereit liegenden Handtüchern.    Mit entspannten Gesichtern lassen die Musiker sich in die abgewetzte Polstergarnitur    der Garderobe fallen. Von wegen unterkühlter Synthie-Sound, Camouflage    spielen sengenden Elektro-Pop, live so schweißtreibend wie ein Gang in    die Sauna.<span id="more-84"></span></font></p>
<p><font size="2" face="Arial, Helvetica, sans-serif">Mal wieder typisch Camouflage,    das Trio war schon immer vom Wunsch getrieben, eigene Wege zu beschreiten. Das    begann bereits bei seiner Gründung im Jahr 1983: Während sich unzählige    Gitarrenbands im heimischen Bietigheim an Hard-Rock-Riffs abarbeiteten, besorgten    Heiko, Marcus und Oliver sich Synthesizer. Drei Jahre verbrachten die Schulfreunde    im Proberaum, wo sie die faszinierenden Möglichkeiten der Elektronik ausloteten    und hemmungslos experimentierten. Mit zunehmender Beherrschung der Instrumente    kamen erste Songideen. Ein früher Titel war etwa &#8220;The Great Commandment&#8221;,    der zum ersten Meilenstein der Camouflage-Karriere werden sollte.</font></p>
<p><font size="2" face="Arial, Helvetica, sans-serif">1987 erschien ihr Debütalbum    &#8220;Voices &#038; Images&#8221;. Als Single wurde das das frühe Meisterstück    &#8220;The Great Commandment&#8221; ausgekoppelt, das prompt vom Untergrund-Favoriten    zum globalen Hit avancierte. Ein Jahr später unterschrieben die drei Aufsteiger    beim renommierten US-Major Atlantic. Mit vereinten Kräften wurde das Album    in 28 Ländern veröffentlicht, Longplayer und Single knackten zudem    den Jackpot: Beide erklommen die Spitze der Billboard Dance Charts. </font></p>
<p><font size="2" face="Arial, Helvetica, sans-serif">1989 legten Camouflage nach,    mit &#8220;Love Is A Shield&#8221; glückte ihnen ein weiterer Pop-Evergreen,    der sich neun Wochen in den deutschen Top Ten hielt und insgesamt ein knappes    Jahr in den Charts verbrachte. Auch das zweite Album &#8220;Methods Of Silence&#8221;    wurde zum Überflieger, ausverkaufte Konzerte waren der Lohn für die    hart arbeitende Band. Bei allen Erfolgen blieben die Bietigheimer stets auf    dem Boden der Tatsachen. &#8220;Wir hatten TV-Auftritte mit &#8220;The Great    Commandment&#8221; und zwei Tage später hab` ich meine Abi-Klausur    in Mathe geschrieben&#8221;, erinnert sich Marcus.</font></p>
<p><font size="2" face="Arial, Helvetica, sans-serif">Der Ausstieg von Oliver    Kreyssig 1990 war ein Einschnitt, den Heiko und Marcus nutzten, um einen neuen    Kurs einzuschlagen. Für das Album &#8220;Meanwhile&#8221; (1991) tourten    Camouflage mit einer sechsköpfigen Band, die feingliedrige Akustik-Versionen    der Synthie-Hymnen lieferte. Für &#8220;Bodega Bohemia&#8221; (1993) kehrte    das Duo zum eindringlichen Elektro-Sound zurück. Das ambitionierteste Album    ihrer bisherigen Laufbahn enthielt auch &#8220;Suspicious Love&#8221;, einen    weiteren Ohrwurm, der bis heute in keinem Konzert fehlen darf.</font></p>
<p><font size="2" face="Arial, Helvetica, sans-serif"><br />
In Andreas &#8220;Bär&#8221; Läsker, dem Manager der Fantastischen    Vier, fand die Band einen durchsetzungsfähigen Partner, zusammen bildeten    die drei Schwaben ein echtes Power-Team. Mit &#8220;Spice Crackers&#8221; (1995)    legten Camouflage ein zeitgemäßes Elektro-Album vor, das auf dem    Höhepunkt der Alternative-Rock-Bewegung jedoch entschieden zu wenig Beachtung    fand.</font></p>
<p><font size="2" face="Arial, Helvetica, sans-serif">&#8220;Eine gute Gelegenheit    für eine Kreativpause&#8221;, dachten sich die beiden Freunde und gingen    eine Weile getrennte Wege. Heiko komponierte Musik für Werbespots, Marcus    heuerte bei einer Plattenfirma an. Doch alte Liebe rostet nicht, 1997 holten    die Zwei ihren alten Freund Oliver zurück ins Boot. Zu dritt fanden sie    wieder Spaß am Schreiben und Spielen, was bei Camouflage stets mit einem    ausgedehnten Diskussionsprozess einher geht. Knapp fünf Jahre ließen    sie sich Zeit für das Comeback-Album &#8220;Sensor&#8221; (2003). Das Werk    hatte es in sich, es bescherte dem Dreier nicht nur den höchsten Charteinstieg    der Bandgeschichte, sondern auch gefüllte Konzertsäle im In- und Ausland.</font></p>
<p><font size="2" face="Arial, Helvetica, sans-serif">Inzwischen leben die Wahl-Berliner    wieder in einer Stadt, was den Kommunikationsprozess entschieden vereinfacht    und beschleunigt. &#8220;Relocated&#8221; ist ein smarter Titel für ihr    siebtes Album, mit dem sie alte und neue Zeiten verknüpfen. Die Scheibe    kombiniert außerdem eine positive Lebenseinstellung mit der band-typischen    Melancholie. &#8220;Dieses Gefühl tragen wir in uns&#8221;, stellt Marcus    fest und setzt hinzu: &#8220;In Moll fühle ich mich wohler als in Dur.&#8221;    Die Ideen zu Titeln wie &#8220;Dreaming&#8221; und &#8220;Motif Sky&#8221; stammen    aus den frühen Neunzigern, sie wurden generalüberholt und völlig    neu instrumentiert. Ein optimistisches Liebeslied wie &#8220;The Pleasure Remains&#8221;    steht problemlos neben einem aufwühlenden Titel wie &#8220;Passing By&#8221;,    den Marcus als &#8220;Weltraum-Drama mit Happy End&#8221; beschreibt. </font></p>
<p><font size="2" face="Arial, Helvetica, sans-serif">Insgesamt trägt &#8220;Relocated&#8221;    bei aller Vielschichtigkeit die Züge eines typischen Camouflage-Albums.    Dieser Fakt ist der Arbeitsweise des Trios zu verdanken: Alle drei Mitglieder    tragen ihren Teil zu den Kompositionen bei, die von Heiko produziert werden.    Sämtliche Texte stammen aus den Federn von Marcus und Oliver. Ihre ausgiebigen    Diskussionen im Studio haben das erklärte Ziel, &#8220;unsere Gefühle    auf den Punkt zu bringen, bis am Ende jedes Mitglied Hurra schreit&#8221;, so    Marcus.</font></p>
<p><font size="2" face="Arial, Helvetica, sans-serif">Damit auch jeder Fan &#8220;Hurra&#8221;    schreien kann, planen Camouflage in nächster Zeit ausgedehnte Tourneen.    &#8220;Es gibt kein geileres Gefühl, als vor Menschen zu spielen, die wegen    deinen Liedern ins Konzert gekommen sind&#8221;, schwärmt Heiko von dem    Kick auf der Bühne. Wie 2003 in Moskau. &#8220;Wir wussten überhaupt    nicht, was auf uns zukommt&#8221;, erinnert sich Marcus bewegt. &#8220;Tausend    Fans standen in der Halle und haben jeden Song mitgesungen. Unser Live-Mixer    &#8211; ein erfahrener Haudegen, der mit vielen Bands unterwegs war &#8211; hatte Tränen    in den Augen. Hinterher meinte er zu uns, so etwas habe er noch nicht erlebt.&#8221;</font></p>
<p><font size="2" face="Arial, Helvetica, sans-serif"><a href="http://www.camouflage-music.com/">http://www.camouflage-music.com</a></font></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 8pt">Diskographie</span></strong><br />
<span lang="EN-GB" style="font-size: 8pt">Voices&#038; Images   (1987)<br />
Methods Of Silence   (1989)<br />
Meanwhile   (1991)<br />
Bodega </span><span lang="EN-GB" style="font-size: 8pt">Bohemia</span><span lang="EN-GB" style="font-size: 8pt">   (1993)<br />
Spice Crackers   (1995)<br />
Best Of- We Stroke The Flames   (1997)<br />
Rewind<< The Best Of 95-87   (2001)<br />
Sensor   (2003)<br />
Relocated   (2006)</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB" style="font-size: 8pt"> </span></p>
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